Leaderregion Sauwald!

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Transnationale Kooperation

Internationale Oxenweg-Konferenz in Ungarn

Über vier Jahrhunderte lang wurden vom Spätmittelalter bis in die Frühe Neuzeit hinein jährlich bis zu 200.000 Grauochsen aus der ungarischen Tiefebene und aus Transsylvanien in den Westen exportiert, die Hälfte davon nach Süddeutschland, vor allem um die Bürger der aufstrebenden Städte mit Fleisch zu versorgen. Diese alten Kultur- und Handelswege sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Seit 2008 ist ein transnationales Projekt entstanden, diese alten Handelswege kulturell wiederzubeleben. Entlang der historischen Handelsrouten entstehen regionale und transnationale Projekte, die dem kulturellen Austausch europäischer Regionen, ihrer besseren touristischen Vermarktung und nicht zuletzt der Vermarktung regionaler Spezialitäten dienen.

Im Wittelsbacher Land zum Beispiel gibt es den Oxenweg schon seit einigen Jahren als Wander- und Radweg, im Schrobenhausener und im Dachauer Land wurde eine Wegstrecke im Jahr 2012 ausgeschildert. Nun bekommt das Projekt Oxenweg internationale Dimensionen. Aktuell fand ein Treffen von Leader-Aktionsgruppen aus Bayern, Österreich, Rumänien und Ungarn im ostungarischen Hajdúböszörmény statt. Mit dabei für die Leaderregion Sauwald waren Thomas Müller und Roswitha Samhaber.

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Projekt Lokale Lebensmittel

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Im Projekt "Local Food for Local Development", was so viel heißt wie "Lokale Lebensmittel für die Ländliche Entwicklung" wurde ein erster großer Workshop in Irland veranstaltet. Als Vertreter der Region Sauwald nahmen Walter und Monika Stockenhuber, alias "Klarlbauer z'Blindendorf" an dem Programm teil.

Im eintägigen Workshop wurde anhand der Marke "Fuchsia" genauestens erläutert, wie man eine regionale Marke in der Region entwickelt und umsetzt. Dafür ist die Entwicklung eines Kriterienkataloges ebenso wichtig wie die anschließende Qualitätskontrolle, die in Irland vorwiegend über das Programm LEADER abgewickelt wird.

Am zweiten Tag konnten herausragende Projekte der Region studiert werden, darunter ein Familienbetrieb in der Produktion von geräuchertem Lachs, eine neue Bio-Landwirtschaft mit Freilandschweinen und Kräutern, das beeindruckende Lebensmittelfestival in Skibbereen und ein Supermarkt, der sich im Besonderen auf den Verkauf von hochwertigen und teuren lokalen Lebensmitteln spezialisiert hat und sich dennoch ein Preismatch mit Diskontern liefert.

Die nächsten Workshops wurden für Februar (Sauwald), Juni (Zypern), September (Schweden) und November (Finnland) im nächsten Jahr 2013 fixiert.

Local Food for Local Development ist ein transnationales Project im Programm LEADER, in dem schwerpunktmäßig Themen aus verschiedensten Bereichen in Form von Workshops und Studienreisen behandelt werden. Von jeder der Partnerregionen, u.a. dem Sauwald, können bis zu 5 Direktvermarkter bzw. Interessenten im Bereich lokaler Lebensmittel an den Workshops teilnehmen. Die Organisation und auch sprachliche Hilfe (Simultanübersetzungen) wird von den LEADER-Regionen organisiert, um allen Interessenten die Teilnahme zu ermöglichen. Nähere Informationen im Büro der LEADER-Region Sauwald.

 

 

Guide für Kooperationsprojekte

Der Bereich "Transnationale Kooperation" umfasst viel mehr, als nur die Entwicklung von wirtschaftlich relevanten Projekten. Es geht auch um Kulturaustausch und Begegnung sowie lernen von einander.

Vom Netzwerk für ländliche Entwicklung in Brüssel wurde zur ordnungsgemäßen Abwicklung von Kooperationsprojekten ein "Guide" entwickelt. MEHR