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Start Aktuelles Elektroauto-Förderung für Privatpersonen

Elektroauto-Förderung für Privatpersonen

Mit 4. November 2013 startete mit der Förderung für Elektroautos für Privatpersonen die dritte Förderinitiative für E-Mobilität des Oö. Umwelt-Ressorts. Seit Jahren wurde eine Palette an Elektroautos seitens der Hersteller angekündigt, doch hat sich dies verzögert. Nun gibt es unterschiedlichste Produkte am Markt, weshalb der Zeitpunkt des Förderimpuls zur Markteinführung analog zu den Elektrofahrrädern einige Jahre zuvor abgewartet wurde. Dadurch wird eine Lücke geschlossen, die bisher Privatpersonen von der Förderung ausgeschlossen hat, da seitens des Umweltministeriums nur Wirtschaftstreibende und die öffentliche Hand beim Ankauf von Elektrofahrzeugen unterstützt wurden. Mit der Oö. Förderaktion können Interessierte bis Ende 2014 um eine Förderung ihres mit Ökostrom betriebenen E-Autos in der Höhe von 2.500 Euro ansuchen.


Die Erfolgsgeschichte der E-Förderung durch das Energie-Ressort von LR Rudi Anschober soll damit weitergehen: Nach den gelungenen Förderimpulsen für E-Bikes und E-Tankstellen soll jetzt auch ein Marktaufschwung bei den E-Autos erreicht werden. "Elektro-Mobilität ist einer der Zukunfts- und Technologiechancen; für weniger Lärm, weniger Emissionen, mehr Energieeffizienz und weniger Öl- und Energieverbrauch. Tausende neue, grüne Jobs werden entstehen. Oberösterreich kann somit seine Rolle als Vorreiter in Sachen E-Mobilität, Umweltbewusstsein und bei den Öko-Jobs weiter ausbauen", so LR Anschober.

E-Bike-Förderung
"Die Markteinführung der E-Bikes ist durch zwei Förder-Offensiven seit 2008 vollauf gelungen", so LR Anschober.
Im Zuge dieser zwei Förder-Offensiven des Landes Oberösterreich  wurden mehr als 6.600 E-Bikes, rd. 400 E-Scooter und 100 E-Spezialfahrzeuge (bei eingeschränkter Mobilität) angeschafft und gefördert. Seither sind Zehntausende derartige Elektrofahrzeuge in Oberösterreich unterwegs.
Im Zuge der beiden Förderaktionen (2008–2010) wurden schwerpunktmäßig  E-Fahrräder, E-Mopeds und E-Spezialfahrzeuge gefördert.

Positive nachhaltige Effekte auf Oö. Arbeitsmarkt und Oö. Wirtschaft

LR Rudi Anschober: "Nun konnten sich viele Radler/innen von den Vorteilen der E-Bikes schon überzeugen, die Elektrofahrräder sind zum fixen Bestandteil der Fahrrad-Kaufoptionen geworden. Auch ohne Förderung sind sie heute ein absoluter Renner – der Förderimpuls durch mein Ressort hat perfekt funktioniert. Nach dieser Markteinführungsphase haben wir die Förderungen aus diesem Grunde auch abgestellt."

Förderung für E-Tankstellen
Um Alltagstauglichkeit, Komfort und das Zurücklegen längerer Strecken problemlos zu ermöglichen, ist für die E-Fahrer/innen ein umfangreiches E-Tankstellennetz nötig. Momentan gibt es in Oberösterreich schon 269 E-Tankstellen.

Energie-Landesrat Anschober hat schon mehrere Projekte zum Ausbau des Netzes gemeinsam mit Partnern durchgeführt:

•    Elektrifizierung des Donau-Radweges gemeinsam mit der Linz AG im Jahr 2011. 19 Ladestationen wurden hierbei durch das Energieressort bei der Errichtung unterstützt.
•    Förderung von E-Tankstellen in Gemeinden in den Jahren 2011/2012. Jeder Gemeinde wurde eine Unterstützung bei der Errichtung einer E-Ladestation gewährt. Bisher wurden bereits 112 solcher E-Tankstellen mit Unterstützung des Energieressorts errichtet. Voraussetzung: Die Anlage wird mit Strom aus 100 % erneuerbarer Energie gemäß e-control betrieben oder die Gemeinde hat eine anerkannte Ökostromerzeugungsanlage im eigenen Besitz.
•    Weiteres Positiv-Beispiel: Im Jahr 2010 hat Spar als erstes österreichisches Handelsunternehmen E-Tankstellen bei Spar-Supermärkten errichtet und so die E-Mobilität vorangetrieben.

Das E-Tankstellennetz im Internet unter:
http://e-tankstellen-finder.com/at/de/elektrotankstellen

Förderung E-Autos
Ab 4. November startete das Energie-Ressort Oberösterreich auf Initiative von Landesrat Rudi Anschober eine Förderaktion für E-Autos für Privatpersonen.

Das Energie-Ressort wird den Ankauf von Voll-Elektroautos mit bis zu 2.500 Euro unterstützen. Dieses Programm wird befristet bis Ende 2014 aufgelegt und Ziel ist, auf diese Weise Hunderte Elektrofahrzeuge in den oberösterreichischen Verkehr zu implementieren.
Mit Ende September 2013 waren 1.827 Elektroautos in Österreich gemeldet und damit auf den Straßen unterwegs – eine Anzahl, die durchaus weit unter den Erwartungen und hehren Zielsetzungen liegt.

LR Rudi Anschober: "Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um hier aktiv zu werden. Wir haben bereits sehr erfolgreich die einspurige Elektromobilität in den Markt eingeführt und nach diesem wichtigen Impuls die Subventionierung gestoppt. Bei den Elektroautos ist jetzt erst der richtige Zeitpunkt, da es länger gedauert hat als seitens der Hersteller avisiert, dass ein entsprechendes Angebot verfügbar ist. In den kommenden Monaten kommen nun viele neue Angebote auf den Markt."

Die Aktion richtet sich erstmals explizit an Privatpersonen, die von den Förder-Möglichkeiten auf Bundesebene, durch das Lebensministerium und/oder den Klima- und Energiefonds ausgenommen sind. Jene Bundes-Förderungen, z. B. für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb und Elektromobilität oder Mobilitätsmanagement für verschiedene Branchen, sind Unternehmen oder Gemeinden vorbehalten.
(www.umweltfoerderung.at/kpc/de/home/allefoerderungen/#verkehr)

Durch die Förderung beim Ankauf eines Elektroautos für Privatpersonen in der Höhe von 2.500 Euro (max. 10 % der Kaufsumme) sollen Interessierte motiviert werden, ihnen die Kaufentscheidung erleichtert und die Ankaufskosten etwas minimiert werden.
"Wir erhoffen und erwarten uns mit dieser Initiative für 2014 einen umfassenden Aufschwung für die E-Mobilität in unserem Bundesland", so LR Anschober. Die eindeutigen Argumente für E-Fahrzeuge: fünffach höherer Wirkungsgrad der Klimaverträglichkeit, Lärmvermeidung, Vermeidung von Luftschadstoffen und CO2-Einsparungen, möglicher Ausstieg aus der Abhängigkeit von Öl, höhere Energieeffizienz, verringerte Kosten.

"Wenn man aufbauend auf die ökologische Energieerzeugung von der Inbetriebnahme von 20.000 E-Autos bis zum Jahr 2020 ausgeht, dann bringt allein dies eine jährliche CO2-Reduktion von rund 50.000 Tonnen CO2. Der Stromverbrauch wird sich durch diese Entwicklung bis 2020 in Oberösterreich um 5-6 % erhöhen. Daher ist es wichtig, diesen zusätzlichen Strom aus Ökostrom abzudecken", so LR Anschober.

"Wichtig ist, dass es eine ganz wesentliche Fördervoraussetzung gibt, auf welche ich allergrößten Wert lege – und zwar, dass die Fahrzeuge zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbarer Energie betrieben werden. Diese Art des Energiebezugs ist durch den/die Käufer/in des Fahrzeuges bei Antragstellung  nachzuweisen und wird in den Folgejahren auch kontrolliert werden, denn für zumindest fünf Jahre ist dies als Grundlage der Förderung beizubehalten", so Landesrat Anschober, der darauf verweist, dass die Elektromobilität nur dann einen Alternative darstellt, wenn der benötigte Kraftgeber Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.

Förderprogramm Elektroauto des Landes OÖ

 

 

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